Kunstprojekt mit Joan Miró begeistert Kinder

Vier Wochen lang tauchten die Kinder unserer Kita kreativ in die Welt des Künstlers Joan Miró ein – mit Farbe, Schleim und Fantasie.

Woche 1: Ein Kunstwerk mit Kurkuma und Fantasie

Zum Start des Projekts lernten die Kinder Joan Miró und seine fantasievollen Bilder kennen. Besonders spannend fanden sie „Das Gold des Himmelblaus“.

Anschließend setzten die Kinder „Das Gold des Himmelblaus“ mit Materialien wie Holz, Wolle, Plastikdeckeln und Netzen auf Tapetenbahnen um. Besonders spannend: Aus Mehl, Wasser und Kurkuma rührten sie eine Farbe an, die auch als Kleber diente. Dann gestaltete jedes Kind sein eigenes kleines Miró-Kunstwerk – mit beeindruckenden Ergebnissen.

Woche 2: Ein Legespiel und bunte Farbexperimente

In der zweiten Woche wurde es spielerisch: Mit einem großen, selbstgebauten Legespiel legten die Kinder ein Miró-Bild nach. Wo ist der Mond? Wie liegen die Sterne? Gar nicht so einfach, aber mit viel Freude gemeistert!

Anschließend wurde mit großen Pinseln auf Tapetenbahnen die Farben Rot, Gelb und Blau verteilt. Mit dem Pinselstil kratzten die Kinder dann eigene Miró-Figuren in die Farbflächen – ganz im Stil des Künstlers.

Woche 3: Schleimige Bilder voller Geschichten

Diese Woche wurde es richtig kreativ – und ein bisschen glibberig. Aus Leim und blauen Farbpigmenten stellten wir gemeinsam Schleim her, den die Kinder mit ihren Händen auf Pappen verteilten. Anfangs noch zögerlich, doch bald mit großer Begeisterung.

Mit Folien in Gold und Silber, Papprollen, Papierresten und Noppenfolie legten sie fantasievolle Bilder. Es entstanden regelrechte „Wimmelbilder“, in denen – wie bei Miró – viele kleine Geschichten zu entdecken waren.

Woche 4: Modellieren mit Papierbrei

Zum Abschluss wurde es experimentell: Die Kinder stellten selbst Pulpe – also Papierbrei – her. Aus alten Zeitungen, Wasser, Leim und blauem Krepppapier entstand ein formbarer Teig. Mit viel Kraft und Teamarbeit wurde alles gemischt, ausgepresst und verknetet.

Dann modellierten die Kinder eigene Figuren und Objekte. Dabei lernten sie ganz nebenbei, wie aus alten Materialien Neues entstehen kann – eine tolle Erfahrung im Sinne nachhaltiger Bildung.

Kunst erleben mit Rosa: Sand, Farben und verrückte Figuren im Nestbereich

1. Kunst entdecken mit Sand und Farben

Rosa brachte ein Kunstbuch von Joan Miró mit und verwandelte ihren Koffer in eine kleine Sandlandschaft. Die Kinder suchten mit einer Zange nach versteckten Malstäben und legten mit Pipetten verborgene Bilder frei. Danach malten sie mit Strukturkämmen im Sand. Mit selbst hergestellter Sandfarbe aus Kleister und Sand gestalteten sie spannende Muster auf Pappe – ein buntes Sinneserlebnis.

2. Kreative Bewegung mit dem Körperteil-Blues

Mit Musik und Spiel suchten die Kinder verschiedene Körperteile und bauten daraus eine riesige Miró-Figur. Danach gestalteten sie eigene Körperbilder mit Händen, Sternen und Monden – ganz ohne Pinsel, nur mit den Händen und viel Farbe.

3. Malen mit Alltagsgegenständen

Auf einer Geräuschreise erkundeten die Kinder Gegenstände wie Bürsten, Kämme und Schneebesen. Sie nutzten diese zum Malen auf einer Tapetenbahn und beobachteten, welche Spuren dabei entstanden. So wurde jeder Pinselstrich zu einem kleinen Experiment.

4. Fäden, Formen und Fantasie

Schwarze Wollfäden wurden zu „Malfäden“, mit denen Linien, Figuren und Geschichten gelegt wurden. In einem kleinen Parcours testeten sie die Fäden mit Autos. Auf einem großen Stoffstück malten die Kinder fantasievolle Figuren und ergänzten versteckte Miró-Gesichter.

Mit Rosas letztem Besuch endete unser Kunstprojekt – ein kreatives Abenteuer voller Farben, Formen und Entdeckungen im Nestbereich.